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PKW Anhänger

Es gibt 3 verschiedene Arten von Anhängern. Die Bauarten unterteilen sich in die Starrdeichselanhänger, die mehrachsigen Anhänger mit gelenkter Vorderachse und die Sattelanhänger.

Die Starrdeichselanhänger haben eine starre Deichsel, welche mit dem Anhängerrahmen verbunden ist. Diese Anhängerart hat entweder ein oder zwei Achsen, die auch starr mit der Deichsel verbunden sind. Die meisten PKW Anhänger sind Starrdeichselanhänger.

Als leichter Anhänger werden nach StVZO jene bezeichnet, welche bis 750 kg zulässiges Gesamtgewicht haben. Sie benötigen noch keine eigene Bremse. Wiegt der Anhänger mehr, so muss er eine eigene Bremse haben. Das in Europa gebräuchlichste Modell ist eine Auflaufbremse. Diese ist zulässig für Anhänger bis 3500 kg Gesamtgewicht. Liegt das Gesamtgewicht darüber, muss der Anhänger mit einer durchgehenden Bremsanlage ausgestattet sein, wobei in Europa meist eine Druckluftbremse zum Einsatz kommt.

Auch die Wohnanhänger sind meist Starrdeichselanhänger, ausgestattet mit einer Achse oder einer Tandemachse. Pferdeanhänger bilden eine Ausnahme. Dies sind überwiegend Tandemanhänger. Für Pferdeanhänger gibt es verschiedene Federungssysteme wie Gummifederachsen, Drehstabachsen oder Drehschubfederachsen.

Zwei oder mehr Achsen finden sich bei mehrachsigen Anhängern, bei denen über die Vorderachse gelenkt wird. Fast gänzlich geschieht dies über einen Drehschemel. Solche Anhänger sind zunächst für Lastkraftwagen und Traktoren entwickelt worden. Inzwischen gibt es diese aber auch für den Pkw-Bereich für leichte Lang – oder Volumentransporte. Bis zu 20 Tonnen beträgt dabei das Gesamtgewicht bei zwei Achsen. Sind es mehr als zwei beträgt das Gesamtgewicht 24 Tonnen und sofern eine Ausnahmegenehmigung vorliegt, kann das zulässige Gewicht auch noch darüber liegen.

Keine Vorderachse besitzt der Sattelanhänger auch Auflieger genannt. Dieser legt auf der Zugmaschine mit seinem Vorderteil auf. Wurden die Achsen beim Anhänger kurz eng hintereinander angebracht ist die Wirkung fast gleich der von einachsigen Anhängern und sie benötigen keinen Drehschemel sondern sind mit der Deichsel fest verbunden. Dies führt allerdings zu einem höheren Reifenabrieb bei engeren Kurvenradien.

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